Römische Republik: Aes grave, Proraserie libral
225-217 v. Chr.
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Bochum, Kunstsammlungen der Ruhr-Universität  Temporäre Ausstellung TAU-1 Temporäre Ausstellung EINS |
Vorderseite |
I [Wertzeichen für den As]. Doppelkopf des Ianus mit Bart, darunter die Wertangabe. |
Rückseite |
I [Wertzeichen für den As]. Schiffsbug (prora) nach r. |
Datierung |
225-217 v. Chr. Hellenismus  |
Nominal |
As  AsDer As; Asses (Mehrzahl). Eigentlich „Einer“ bzw. „Einheit“. Bezeichnet im Gewichtssystem des Geldes der römischen Republik das in zwölf Unzen (unciae) unterteilte Pfund (libra), mit wechselnden sinkenden Standards (vom obengenannten libralen zum semilibralen, sextanalen und schließlich unzialen). Zunächst gegossen als Teil des Aes grave, seit dem Ende des 3. Jhs. v. Chr. geprägt. Auch die entsprechende Einheit unteritalischen Schwergeldes wurde als As bezeichnet. Mit der Einführung des Denares (s. dort) kamen erst zehn, dann 16 Asses auf einen solchen. Augustus ließ den As ebenfalls als Kupfermünze weiterprägen, lediglich Nero gab ihn kurzfristig in Messing aus. Im Verlauf des 3. Jhs. n. Chr. werden Asses immer seltener geprägt und erscheinen zuletzt unter Aurelianus (reg. 270-275 n. Chr.). |
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Bronze ; 276,15 g; 62 mm; 12 h |
Abteilung |
Antike, Römische Republik |
Veräußerer (an Vorbesitzer) |
Adolph Hess Nachfolger (Frankfurt am Main)
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Vorbesitzer |
1.
Dr. Karl Josef Welz
 2.
Arthur Löbbecke
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